Der Miba-Club im 1. Quartal 2016 – Frühjahrsputz und großes Aufräumen

 Das erste Quartal 2016 lässt sich für uns kurz zusammenfassen: Auspacken, Aufräumen und Bauen, Bohren, Strippen ziehen. Noch ist kein einziger Meter Holz für die neue Anlage gekauft worden, aber die Vorbereitungen dafür laufen in mehreren „Projekten“ auf Hochtouren.
Der März war ein sehr arbeitsreicher Monat für uns, wir haben „Meter gemacht“ und endlich sieht man auch die ersten Abschlüsse der vielen, kleinen Einzelschritte und die ersten größeren Dinge nehmen Form an. Im späteren Anlagenbereich und im Küchen-/Bistrobereich konnten rund um Ostern erste „sichtbare Teilerfolge“ erzielt werden.

D20160504 IMG 2455 KuecheUnsere Küche ist fast komplett, die Schränke sind ausgerichtet und die Arbeitsplatte ist eingetroffen. Die Öffnungen für die Spüle und das Cerankochfeld sind ausgeschnitten und die Einbauteile montiert. Wasser und Strom sind angeschlossen, sodass demnächst wieder gekocht werden kann. Auch die Spülmaschine wird wieder ihren Platz finden und wir gewinnen an „Bodenfreiheit“.
Zumindest konnten schon 6 Kisten mit Geschirr und Gläsern in die Schränke geräumt werden – wieder mehr Platz, wieder etwas mehr Ordnung.

 

 

D20160504 IMG 2458 GetraenkelagerIm Eingangsbereich haben wir unter der Treppe ein Getränke- und Abstelllagerlager eingerichtet. Weil es sich von den Arbeitsschritten und Materialen her angeboten hat, haben wir neben dem Getränkelager auch noch eine „mobile Theke“ aus Leichtmetall-Profilen gebaut. Das Getränkelager im Eingangsbereich ist im April fertig gestellt worden. Nach kleinen Anpassungsarbeiten werden auch die Getränkekisten und einige Plakatständer endlich einen festen Stammplatz haben. Die Theke hatte dagegen eigentlich keine Eile gehabt, aber auch hier bietet sich weiterer Stauraum und wir gewinnen zusätzlich Bewegungsfreiheit. Vielleicht schaffen wir das auch noch bis Mai.

 


D20160504 IMG 2463 StaenderwandIm Bistrobereich liefen im März/April die notwendigen Trockenbauarbeiten an, um die Wandfläche auf eine einheitliche Tiefe zu bringen. An dieser 4 Meter langen Wandseite soll später unser Modellbahnpaternoster mit 41 Gondeln à zwei Gleise stehen, den wir in den kommenden Wochen noch abbauen und in unseren Räumen neu aufbauen müssen. Die Fugen sind verspachtelt. Nun kann die Wand tapeziert und in frischem Grün, wie der Küchenbereich, gestrichen werden. Bis Juni soll dann der Paternoster seinen endgültigen Platz eingenommen haben.

 

 

 

D20160504 IMG 2453 WerkstattIm späteren Anlagenraum gewinnen wir so langsam wieder die Übersicht. Aus der langen Paletten-Reihe mit unzähligen Umzugskartons ist nur noch eine einzige Palette mit 5 Kartons übriggeblieben: Baumaterial und einige Fahrzeuge, die noch auf einen Platz in den Schränken warten. Alle Werkbänke wurden mittlerweile auf Rollen gesetzt; bei späteren Ausstellungen können sie dann einfach in einen Nachbarraum geschoben werden. Bis dahin werden sie aber in der Raummitte rund um den Mittelpfeiler kurze Wege garantieren. Das gesamte Werkzeug liegt nun griffbereit und (sorgfältig überwacht) stets an einem Platz. Auch die Elektroinstallation an den zwei Stromkreisen für Licht und Steckdosen unterhalb der zukünftigen Anlagenplatte sind endlich abgeschlossen und sie laufen zentral am zukünftigen Arbeitsplatz des Fahrdienstleiters zusammen.

 

D20160504 IMG 2461 VitrineZwischenzeitlich konnten wir auch noch eine Fahrzeug-Sammlung aus einer Anlagen–auflösung übernehmen. Die Fahrzeuge sind mehrheitlich von den Herstellern Ade und ROCO. Die Beschriftung entspricht der Epoche IVa. Die Fahrzeuge sind erfasst und katalogisiert worden. Danach haben wir sie in die bereit hängenden Vitrinen gestellt. Es ist schön, wieder Eisenbahn im Club zu sehen.

 

 

 

 

D20160504 IMG 2457 ZugzielanzeigeUnser Zielzuganzeiger ist in der Zwischenzeit im Treppenhaus aufgehängt und wieder in Betrieb genommen. Bei einer Rolle ist die Elektro–mechanik etwas außer Tritt gekommen und über das Ende hinaus gelaufen. Es hat ein wenig gedauert, bis wir das nach der langen Standzeit, wieder in den Griff bekommen haben.

 

 

 

 

 


Im zweiten Quartal ist noch einiges zu tun:

  • nach Abschluss der Küchenarbeiten können Tische und Stühle aufgestellt werden, damit an den Clubabenden auch wieder gemeinsam gegessen werden kann,
  • zwei neue Lichtreihen für Ganglicht (vor der künftigen Anlage) und Arbeitslicht (über der künftigen Anlage) müssen noch gesetzt und angeschlossen werden und
  • die Anlagenkonzeption muss in eine Detailplanung umgesetzt werden. Hier haben wir uns in den letzten Wochen allerdings für ein anderes Anlagenkonzept entschieden, das nun zwei Bahnhöfe (einen siebengleisigen Trennungsbahnhof und einen viergleisigen Durchgangsbahnhof) vorsieht und die Streckenführung liegt nun nicht an einem See bzw. Fluss, sondern im Gebirge mit schönen langen Rampen. Mehr dazu gibt es, wenn wir die Planung abgestimmt und abgeschlossen haben.
    Wenn die vorbereitenden Installationen und die Anlagenplanung dann abgeschlossen sind, können wir im dritten Quartal Holz bestellen, um nach über 18 Monaten endlich wieder an einer „eigenen Anlage“ zu bauen.